Klanggeschichte Frühling kostenlos Schnecke Kamishibai Wilma Wochenwurm

KLANGGESCHICHTE · FRÜHLING · KOSTENLOS

Schneckelinchen ist langsam – eine ruhige und leise Klanggeschichte für den Frühling

Für Krippe und Kindergarten · mit Körperperkussion, Alltagsmaterialien und Triangel · Reflexionsfragen inklusive

Der Frühling ist angekommen, und mit ihm auch die Schnecken. Kaum ein Tier fasziniert Kitakinder so sehr wie die kleine Schnecke, die sich seelenruhig und unbeirrt ihren Weg sucht. Dabei steckt in dieser Langsamkeit viel mehr als man denkt.

Diese Klanggeschichte begleitet Wilma Wochenwurm bei einer Begegnung, die sie (und die Kinder im Kreis) etwas Wichtiges lehrt: Jeder ist anders! Und das ist wirklich richtig gut.

Die Geschichte funktioniert ohne besondere Vorbereitung und ohne viel Material. Alles, was ihr braucht, sind eure Hände, ein Blatt Papier und eine Triangel. Ihr könnt auch gern die Bastelvorlage für die kleine Schnecke herunterladen. Es ist eine leise und ruhige Klanggeschichte für kurze Ruhezeiten und wenn alle ein bisschen sanfte Frühlingsstimmung brauchen können. 😉

Bei einer Klanggeschichte wird eine erzählte Geschichte mit Klangelementen begleitet. An bestimmten Stellen machen die Kinder gemeinsam einen Klang — mit dem Körper, mit Alltagsgegenständen oder mit einfachen Instrumenten. Das fördert:

  • Konzentration und Zuhören
  • Körperwahrnehmung und Koordination
  • Sprachentwicklung und Fantasie
  • das Gemeinschaftsgefühl im Morgenkreis

Klanggeschichten funktionieren besonders gut mit Gruppen von 4–20 Kindern und eignen sich für Krippe (U3) ebenso wie für den Kindergarten.

Das braucht ihr für die Klanggeschichte Frühling, damit Wilma Wochenwurm und ihre Freundin Schneckelinchen direkt loslegen können:

  • Für jedes Kind: ein Blatt Papier (zum Rascheln)
  • Instrumente: eine Triangel oder ein Glöckchen -> Glitzern
  • Optional: Klanghölzer
  • Zeit: ca. 10–15 Minuten
  • Sitzform: Morgenkreis, Sitzkissen oder Teppich

Schneckelinchen ist langsam- eine Klanggeschichte für den Frühling

Copyrighthinweis Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

Sowohl Texte als auch Bilder/Illustrationen sind urheberrechtlich geschützt und mein geistiges Eigentum.
Sie dürfen nicht kopiert oder abgewandelt für kommerzielle Zwecke verwendet werden.
Jeder Urheberrechtsmissbrauch wird zur Anzeige gebracht.
Erschienen im März 2026, Susanne Bohne

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(Weitere Infos siehe unten)

Klanggeschichte Frühling
Wilma und Schneckelinchen

Eine Klanggeschichte für den Frühling · für Krippe und Kindergarten

So geht’s: Die Kinder sitzen im Kreis. Das Papier liegt bereit. Die Fachkraft liest langsam. Bei jedem ♪-Zeichen machen alle gemeinsam den angegebenen Klang.

Auf der Wiese hinter dem gelben Haus am Ende der Straße ist es noch ganz früh.
Der Frühlingsmorgen riecht nach nassem, frischem Gras . Irgendwo zwitschert ein Vogel.
Die Sonne schiebt sich ganz langsam hinter einer Wolke hervor.
So, als würde sie erst einmal schauen, ob der Tag schon bereit ist, um aufzuwachen.

Auf den Grashalmen glitzert Tau in den frühen Sonnenstrahlen.

♪ Die Triangel klingelt leise und sacht

Auch Wilma Wochenwurm ist gerade erst aufgewacht. Sie liegt neben einem großen Grashalm auf der Wiese
und horcht in die Stille hinein. Die Erde unter ihr ist noch ein bisschen kühl und feucht.

♪ Alle klopfen ein paar Mal ganz sanft mit dem Fingerknöchel oder mit der Handfläche auf den Boden/Oberschenkel – optional dazu: Klanghölzer schlagen

„Guten Morgen, Erde!“, sagt Wilma leise und kichert. Denn der Erde hat sie noch nie Guten Morgen gesagt.

Da hört sie etwas. Es ist ein ganz leises Geräusch, man muss schon sehr leise sein, damit man es hören kann.
Ganz langsam, zwischen zwei Grashalmen, schiebt sich etwas durch den Morgen.

♪ Alle streichen mit der Handfläche langsam über den Boden/Oberschenkel

Da erkennt Wilma, wer da durch das Gras kriecht. Es ist ihre Freundin!
„Guten Morgen, Schneckelinchen!“, ruft Wilma ihrer Schneckenfreundin zu.
„Oh, guten Morgen, Wilma!“, antwortet Schneckelinchen ein wenig verschlafen.
Dann kriecht sie in Schneckengeschwindigkeit auf Wilma zu. Was ein bisschen länger dauert.

♪ Alle rascheln leise mit dem Blatt Papier

„Ich bin heute früh wohl noch seeeehr langsam“, bemerkt Schneckelinchen
als sie endlich bei Wilma ankommt.
Schneckelinchen trägt ihr Häuschen auf dem Rücken. Es ist spiralförmig, blau, und glitzert ein bisschen im Morgenlicht.

♪ Die Triangel klingt ein- oder zweimal.

„Manchmal“, sagt Schneckelinchen zu Wilma, „möchte ich schneller sein. So schnell wie die Bienen. Oder der Herr Tausendfüßler.“

♪ Klanghölzer schnell aneinanderschlagen. (Wie Pferdegalopp) Die Kinder können dabei schnell auf den Boden klopfen oder in die Hände klatschen.

Schneckelinchen seufzt.
„Ich würde gern viel schneller sein. Aber ich kann einfach nicht. Ich bin nur eine langsame Schnecke“

♪ Alle legen die Hände in den Schoß. Kurze Stille.

Wilma denkt nach. Sie kennt das Gefühl, irgendwie anders zu sein als die anderen.
Aber dann fällt ihr etwas ein.
„Weißt du was?“, sagt Wilma, „ich kenne niemanden, der die Wiese so genau kennt wie du.“
Schneckelinchen schaut auf.

„Du siehst jeden Tropfen Tau in der Morgensonne glitzern.

♪ Die Triangel zweimal schlagen.

Du weißt, genau wie sich die Erde auf unserer Wiese anfühlt.

♪ Alle klopfen sanft mit dem Fingerknöchel oder mit der Handfläche auf den Boden/Oberschenkel – optional dazu: Klanghölzer kurz schlagen

Du beobachtest alles ganz genau!“, sagt Wilma und lächelt ihre Freundin aufmunternd an.

Schneckelinchen überlegt. Dann lächelt sie auch. Denn Wilma hat ja recht!

♪ Die Triangel einmal schlagen.

Weil Schneckelinchen immer so schneckenlangsam unterwegs ist, kann sie alles ganz genau beobachten und betrachten.
Und das kann ja nun mal wirklich nicht jeder!
„Steig mal auf!“, bietet Schneckelinchen dann Wilma an, „Von meinem Schneckenhaus aus hast du eine tolle Aussicht!“

Wilma klettert ganz vorsichtig auf Schneckelinchens Schneckenhaus.

♪ Alle trippeln mit den Fingern über den Boden

Wilma und Schneckelinchen kriechen nun zusammen langsam durch den Morgen.

Sie hören das Rascheln eines Käfers im Gras.

♪ Alle rascheln leise mit einem Blatt Papier

Sie sehen, wie ein glitzernder Tautropfen vom Blatt eines Löwenzahns fällt.

♪ Die Triangel zweimal schlagen.

Sie beobachten Belinda Biene und Hilde Hummel, die rasend schnell über die Wiese flitzen.

♪ Klanghölzer schnell schlagen. Die Kinder können dabei schnell auf den Boden klopfen oder in die Hände klatschen.

Am Ende ihres Weges, der eigentlich gar nicht so weit ist,
aber auf dem die beiden Freundinnen wahnsinnig viel gesehen haben,
setzen sich die beiden nebeneinander in die Morgensonne.

♪ Alle klopfen beide Handflächen einmal auf die Oberschenkel

„Ich glaube“, sagt Schneckelinchen, „langsam zu sein ist gar nicht schlimm.“
„Nein“, sagt Wilma. „Langsam zu sein ist völlig ok. Ganz besonders dann, wenn man so eine tolle Schnecke ist, wie du!“

Dann umarmen sich die beiden Freundinnen zum Abschied und wissen beide ganz genau, dass jeder gut ist, so wie er eben ist!

♪ Die Triangel zum Schluss schlagen. Die Kinder klatschen dazu oder trommeln auf den Boden.

ENDE

(c) Susanne Bohne, 2026, kommerzielle Nutzung nicht erlaubt

Nach der KlangGeschichte: Fragen für den Morgenkreis

  • Wie hat sich Schneckelinchen am Anfang gefühlt? Und am Ende?
  • Gibt es etwas, das du auch lieber langsam machst oder etwas, bei dem du dir wünschst, du wärst schneller?
  • Was würdest du Schneckelinchen sagen, wenn du sie treffen würdest?
  • Wofür ist Langsamkeit manchmal gut?

Pädagogischer Hintergrund
Die Geschichte arbeitet mit dem Thema Selbstbild und Selbstwirksamkeit: Schneckelinchen erlebt, dass ihre Langsamkeit kein Mangel ist, sondern eine besondere Art, die Welt wahrzunehmen. Wilma fungiert dabei nicht als Ratgeberin, sondern als Spiegel: Sie benennt, was sie sieht, ohne zu bewerten. Das lädt Kinder ein, eigene vermeintliche „Schwächen“ neu zu betrachten. Thematisch passend zu: Inklusion, Resilienz, Emotionsregulation.

Klanggeschichte Frühling kostenlos ausdrucken

Klanggeschichte Frühling kostenlos herunterladen PDF von Wilma Wochenwurm

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Prima als Handzettel für den Morgenkreis.

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HÄUFIGE FRAGEN zur Klanggeschichte

Für welches Alter ist die Klangeschichte Frühling geeignet?

Die Geschichte eignet sich für Kinder ab ca. 2 Jahren (U3/Krippe) bis ins Vorschulalter. Für jüngere Kinder können die Klang-Einheiten kürzer sein. Passt die Klanggeschichte einfach gern so an wie es für euch passt.

Brauche ich bestimmte Instrumente?

Nein. Die Klanggeschichte im Kindergarten funktioniert auch vollständig mit Körperperkussion. Ein Blatt Papier, Triangel und Klanghölzer bereichern sie, sind aber kein Muss.

Wie lang dauert die Klanggeschichte?

Vorgelesen mit Pausen und Klangelementen dauert die Geschichte ca. 10–15 Minuten. Sie lässt sich gut in den Morgenkreis einbetten.

Darf ich die Klanggeschichte in meiner Kita verwenden?

Ja, die Geschichte ist zur kostenlosen Nutzung in Kitas, Kindergärten und pädagogischen Einrichtungen gedacht. Eine Weitergabe, Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung ist nicht gestattet. © Susanne Bohne / Wilma Wochenwurm.

Gibt es die Geschichte auch als Kamishibai-Version?

Ja, die Bildkarten für das Kamishibai-Theater gibt es als druckfertiges PDF in meinem kleinen Shop auf Wilmas Material. Einfach hier auf den Link klicken.

Ich freue mich, wenn Schneckelinchen ihren Weg in euren Morgenkreis findet. Schreibt mir gern eine Mail oder auf Instagram @wilma_wochenwurm ich lese alle Nachrichten.

Alles Liebe
Eure Susanne

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Text & Illustration: Susanne Bohne, 2026

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