Kennst du noch den zaubernden Osterhasen namens Hugo?
Seine erste Geschichte kannst du hier lesen: Der zaubernde Osterhase
Und heute gibt es eine ganz neue der vielen Ostergeschichten von Wilma Wochenwurm. Heute hat Osterhase Hugo nämlich einfach so, mir nichts, dir nichts, verschlafen. Oh je! Ob er trotzdem noch die Ostereier rechtzeitig verstecken kann?

Der zaubernde Osterhase
Die erste Geschichte von Osterhase Hugo mit Bastelvorlagen zum Mitmachen.
-> Der zaubernde Osterhase
Was der Osterhase heute wieder erlebt, lest ihr in meiner neuen Ostergeschichte mit Hugo für Kinder ab 3 Jahren in Kita, Kindergarten, Vorschule und Grundschule. Ihr könnt sie hier kostenlos lesen. Ich habe euch dazu auch ein PDF zum Ausdrucken mit farbigen Illustrationen, Ausmalbildern und mit einem lustigen Spiel für die Osterzeit vorbereitet, das ihr in meinem kleinen Laden bei Wilmas Material erhaltet. Alle Infos dazu stehen weiter unten.
Hugo verschläft Ostern – Ostergeschichten zum Mitmachen


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(Weitere Infos)
Es war einmal, das ist noch gar nicht so lange her, ein Hase und der hieß Hugo.
Hugos Fell war braun, wie Hasen es für gewöhnlich haben, er war außerdem mittelgroß und trug eine grüne Fliege mit weißen Punkten. Und wenn man Hugo so sah, wie er da fröhlich über die Osterwiese hoppelte, hätte man nicht vermutet, dass dieser Hase wahrhaftig der Osterhase war. Aber das stimmte wirklich. Und jedes Jahr, wenn der März kam und die ersten Krokusse aus dem Boden lugten, hatte Osterhase Hugo eine Menge zu tun.
In diesem Jahr allerdings hatte Hugo am Vorabend des großen Ostertages ein bisschen zu viel Möhrenkuchen gegessen. Und dann noch ein Stück. Und dann noch ein kleines, winziges Stückchen. Und dann hatte er sich so gemütlich in seinen Sessel gefläzt, sich den Hasenbauch gehalten und gebrummt: „Uff. Uffz. Uuuffz.“
Und dann – schnarch – schlief er einfach ein. Mit einem Schokoladenfleck auf der Nase und den Pfoten über dem Bauch gefaltet, als hätte er morgen frei und könnte in aller Seelenruhe ausschlafen. Aber morgen war ja Ostern! Mensch Hugo, wie konntest du das nur vergessen!

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Als Osterhase Hugo am nächsten Morgen aufwachte, war die Sonne längst aufgegangen, die Vögel zwitscherten schon und die Bienen summten.
Hugo blinzelte. Reckte sich. Streckte sich. Und gähnte.
Dann blinzelte er noch einmal und schaute mit einem Auge auf seinen Wecker. Den er nicht gestellt hatte. Und der deswegen auch nicht in aller früh gebimmelt und geklingelt hatte.
„ACH DU GRÜNES EI!!„, rief Hugo, der total, komplett und hasenmäßig verschlafen hatte.
Und dann sprang er so schnell auf, dass er zuerst mit dem Kopf gegen den Lampenschirm stieß – BONK – und dann kippte auch noch der Sessel nach hinten um – RUMMS – und schließlich stolperte Osterhase Hugo über seine Hasenfüße und landete der Länge nach auf dem Boden – POFF.
Dort blieb er ein Sekündchen sitzen, aber dann rappelte sich Hugo auf, schüttelte sich zweimal und rief: „Beim Schokoladenhasen! Heute ist OSTERN!!!“
Au weia. Wie sollte er das denn noch schaffen? Gleich würden alle Kinder aufwachen und er hatte noch kein einziges Osterei versteckt.
Hugo sprang auf, rannte in den Keller, rannte zurück, weil er den Korb vergessen hatte, rannte nochmal in den Keller, und stand dann, keuchend und mit schiefen Ohren, vor den vielen, vielen bunten Eiern, die er doch heute am frühen Morgen im Dunkeln verstecken wollte.
Hugos Hasenherz raste wie verrückt, weil er erst dachte, das er das niemals mehr hinbekommen würde. Aber dann atmete er zweimal tief ein und aus, und dann half wohl nur noch eins: Augen zu und durch!
„Ich werde das schon schaffen!“, sagte er laut zu sich selbst, denn er war sehr gut darin, nicht aufzugeben. Also los! Hugo schnappte sich den großen Korb voll mit bunten Eiern und hoppelte los. So schnell er konnte.
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Im ersten Garten bei Familie Meier lief zunächst alles ganz gut. Die Kinder schliefen wohl noch. Also verstecke Hugo ein Ei hinter den Gartenzwerg, prima. Ein anderes unter den Blumentopf, wunderbar. Aber das dritte Ei… wo sollte er das verstecken? Hugo schaute sich schnell um, aber da war nur noch die Hundehütte. Und in der Hundehütte lag Bello, der riesengroße Riesenhund, der immer ein bisschen schlechte Laune hatte und der sogar manchmal schon laut knurrte und bellte, wenn ein Schmetterling zu nahe an seinen Napf kam.
Aber weil Hugo auf die Schnelle kein anderes Versteck finden konnte, schlich er auf Zehenspitzen zu Bellos Hundehütte. Bello schnarchte tief und fest. Dann hielt Hugo den Atem an und schob das bunte Ei gaaanz langsam hinein. Fast geschafft, nur noch ein kleines bisschen….
Da schnupperte Bello plötzlich. Und öffnete ein Auge. Und dann knurrte er.
„Tschuldigung, Bello!“, rief Hugo und dann hoppelte der Osterhase schnell wie der Wind und im Zickzack davon. Bello bellte ihm noch lange hinterher, denn der Hund Bello konnte es einfach nicht leiden, beim Schlafen gestört zu werden. Auch nicht vom Osterhasen.
„Potz Blitz!“, keuchte Hugo, als er mit einem großen Sprung sicher hinter der Gartenhecke gelandet war, er schnaufte kurz durch und dann hoppelte er eilig weiter zum nächsten Garten.
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Bei Familie Schulz wollte Hugo ein Ei besonders raffiniert zwischen den Blumentöpfen auf der Terrasse verstecken. Er bückte sich, schob das Ei behutsam an seinen Platz, richtete sich wieder auf und in diesem Moment, ganz leise und völlig unangekündigt, entwich Hugo ein kleines Pffft. Ein echter Hasenpups. Von zu viel Möhrenkuchen gestern Abend. „Ach du großer Hasenköttel!“, dachte Hugo und schaute sich um. Hoffentlich hatte das niemand bemerkt.
Hatte es aber wohl. Denn Elfriede Eichhörnchen, die auf dem Gartenzaun gesessen hatte, hob den Kopf und sagte „Ihgittihgitt!“. Elfriede war nämlich ein bisschen vornehm, müsst ihr wissen.
„Das äh… das war nur der Wind!“, sagte Hugo schnell, wedelte mit der Pfote und wurde ein bisschen rot.
Das Eichhörnchen schüttelte mit dem Kopf. Dann sagte es: „Außerdem bist so spät dran!“
„Keine Sorge, Elfriede! Ich schaff das schon!“, rief Hugo und hoppelte weiter.

Kennst du schon Prinzessin Pups aus dem Königreich Stinkepotamien?
Die lustige Kindergeschichte – mit der man natürlich auch wieder etwas darüber lernen kann, wie man mit Pupsen und Schnupfennasen am besten umgehen kann – könnt ihr hier auf meinem Blog direkt kostenlos lesen. (Und Kamishibai Karten gibt es dazu im Shop)
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Bei Opa Karl, das war ein alter Herr mit einem großen Garten und noch größeren Gummistiefeln, versteckte Hugo ein Ei im linken Stiefel, der vor der Haustür stand. Was Hugo nicht wusste: Opa Karl stand direkt hinter der Haustür und öffnete sie in genau diesem Moment.
Die beiden sahen sich an.
„Huch!“, sagte Hugo vor lauter Schreck.
Opa Karl rieb sich die Augen. Konnte das wirklich der echte Osterhase sein?
Als Opa Karl aber die Augen wieder öffnete, war Hugo schon fast um die nächste Ecke geflitzt.
„Frohe Ostern!“, rief Opa Karl dem Osterhasen hinterher und das war Hugo tatsächlich noch niemals passiert, dass ein Mensch ihn wirklich gesehen hatte.
UFFZ!, sagte Hugo laut.

Und so ging das den ganzen Morgen. Hugo versteckte Eier in Gummistiefeln und Regenrinnen und einmal, aus Versehen, in der offenen Fahrradtasche von Frau Bremer, was er erst merkte, als Frau Bremer schon losgefahren war. Hugo schaute ihr nach. Das Ei fuhr mit. Na ja.
Am späten Vormittag ließ sich Hugo erschöpft unter einen Apfelbaum fallen. Sein Fell war zerzaust. Seine Ohren hingen schief. Der Korb war leer. Und er war völlig fertig. Aber dann, ja dann hörte er es: Kinderstimmen, aus dem Garten nebenan.
„Ich hab eins! Ich hab eins gefunden!“
„Hier ist noch eins, schau, das ist ja RIESIG!“
„Und ich hab sogar zwei auf einmal. und eines lag in Opa Karls Stiefel!“
Hugo lauschte. Und trotz allem Verschlafen und dem BONK und dem RUMMS und POFF und Bello und Elfriede Eichhörnchen und Frau Bremers Fahrradtasche musste Osterhase Hugo grinsen. Ein ganz breites, schelmisches Hasengrinsen. Denn er hatte es tatsächlich geschafft! Er lehnte sich zurück, gegen den Apfelbaum, schloss die Augen und verschränkte die Pfoten hinter dem Kopf.
Nächstes Jahr, dachte er zufrieden, nächstes Jahr stelle ich aber wirklich den Wecker. Wahrscheinlich.
Und weißt du was? Im Sommer, als Frau Bremer ihre Fahrradtasche aufräumte, fand sie darin ein bunt bemaltes Ei. Es war zwar an ein paar Stellen ein bisschen rissig, aber es war immer noch wunderschön. Sie stellte es auf ihr Fensterbrett, obwohl ja Ostern schön längst vor bei war..
Und Elfriede Eichhörnchen? Die sagte gar nichts, aber nächstes Jahr zu Ostern, da wünschte sie sich auch so ein schönes, buntes Ei (oder eine bunte Nuss) vom Osterhasen namens Hugo.
Ende
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Text & Illustration: Susanne Bohne, 2026
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