
Kurze Weihnachtsgeschichten zum Vorlesen gehören zur Adventszeit im Kindergarten und Grundschule einfach dazu. Ob im Morgenkreis, vor dem Mittagsschlaf oder beim gemütlichen Beisammensein – Geschichten zur Weihnachtszeit schaffen eine besondere Atmosphäre, wenn Kerzen leuchten, es nach Plätzchen duftet und die Kinder voller (hibbeliger ;)) Vorfreude sind.
Hier findest du fünf neue Weihnachtsgeschichten für Kindergarten und Kita, die jeweils nur 3-5 Minuten Vorlesezeit brauchen. Alle kurzen Weihnachtsgeschichten spielen am Nordpol und Südpol und erzählen von Tieren, die im Eis leben: Eisbär Emil, Polarfuchs Finn, Pinguin Paula, Rentier Rosa und Schneehase Hannes erleben kleine, warmherzige Abenteuer rund um Weihnachten.
Und das Beste: Ich schenke euch diese kleinen Weihnachtsgeschichten. Unten findet ihr ein kostenloses PDF mit den Weihnachtsgeschichten zum Ausdrucken.
Inhaltsverzeichnis
Das Besondere an diesen Weihnachtsgeschichten für den Kindergarten:
- Kurz und altersgerecht für Kinder ab 3 Jahren
- Mit pädagogischem Mehrwert: Themen wie Geduld, Freundschaft, Teilen und Zusammenhalt
- Authentisch erzählt, ohne Kitsch und Konsumfokus
- Perfekt für den Einsatz in Kita, Kindergarten und zu Hause
- Mit sympathischen Tier-Charakteren, die Kinder leicht ins Herz schließen
- Als kostenloses PDF zum Ausdrucken am Ende des Beitrags
Diese Kindergeschichten zur Weihnachtszeit eignen sich wunderbar für die Adventszeit, aber auch für kalte Wintertage oder als Gute-Nacht-Geschichten im Dezember. Jede Weihnachtsgeschichte hat einen kleinen Lernmoment, der Kindern hilft, wichtige Werte zu verstehen – ganz nebenbei und spielerisch.
Und außerdem lernen Kinder auch noch etwas über Tiere der Arktis und Antarktis. Sie können als Grundlage und Impulse für Gespräche dienen: Wie leben Eisbären? Was macht ein Polarfuchs im Winter? Warum watscheln Pinguine so lustig? Die Geschichten wecken Neugier auf diese faszinierenden Lebewesen.
Viel Freude beim Vorlesen!
Weihnachtsgeschichten Kindergarten
5 kurze Weihnachtsgeschichten zum Vorlesen von Wilma Wochenwurm

Copyright: Susanne Bohne – kommerzielle Nutzung ist untersagt, 2025

1. Eisbär Emil und das Weihnachtslicht
Es war dunkel am Nordpol. Sehr dunkel. Im Winter war es am Nordpol Tag und Nacht dunkel. Das sollte man gar nicht meinen, dass das möglich war. Es war aber so. Und es war sogar ab und zu so dunkel, dass der kleine Eisbär Emil, der mit seiner Familie am Nordpol lebte, manchmal vergaß, wo oben und unten war.
„Mama“, fragte Emil, „wird es eigentlich immer so dunkel bleiben?“
Mama Eisbär legte sanft ihre große Tatze um Emil.
„Nein, mein kleiner Emil. Bald kommt eine besondere Zeit. Die Zeit der Lichter.“
Emil verstand nicht, was Mama meinte. Lichter? Was sollte das denn sein?
Denn weder Lichter noch die Sonne hatte der kleine Eisbär bisher gesehen. Eisbären kommen mitten im tiefsten Winter in einer Höhle im Schnee zur Welt. Und deswegen kannte Emil bisher nichts anderes als die Dunkelheit, aber er war trotzdem sehr gespannt auf diese Lichter, von denen Mama Eisbär gesprochen hatte.
Und dann, eines Abends, als Emil den Kopf aus der Höhle streckte, um ein bisschen kalte Polarluft zu schnuppern, sah er etwas Seltsames. Weit hinten, dort wo die Eisschollen enden, leuchtete etwas. Ein warmes, goldenes Licht. Ganz klein. Und es tanzte sogar ein wenig.
„Was ist denn das?“, flüsterte Emil und rieb sich die Augen.
„Das sind die Menschen“, sagte Papa Eisbär. „Sie feiern Weihnachten. Sie zünden Lichter an, um die dunkle Zeit hell zu machen.“
Emil streckte sich. Er sah noch mehr Lichter. Kleine, funkelnde. Große, warme. Manche blinkten, manche leuchteten ruhig vor sich hin.
„Warum machen sie das?“, fragte Emil.
„Weil Licht in der Dunkelheit Hoffnung schenkt“, erklärte Mama. „Und weil es schön ist, wenn viele zusammenkommen und es hell machen.“
„Und es sieht wunderschön aus!“, staunte Emil.
Plötzlich schob sich der große Mond auf den Nachthimmel und leuchtete mit den Weihnachtslichtern der Menschen.
Der kleine Eisbär dachte nach. Dann schlüpfte er zurück in die Schneehöhle und holte etwas hervor. Es war ein kleiner, besonderen Eiskristall, den er neulich auf einem Spaziergang mit Papa Eisbär gefunden hatte. Emil hob den Eiskristall in die Luft. Und tatsächlich: als das Mondlicht darauf fiel, leuchtete er und schimmerte Eisblau
„Schau, Mama! Ich habe auch ein Licht!“
Mama Eisbär lächelte. „Das ist wunderschön, Emil.“
Emil stellte seinen leuchtenden Eiskristall vor die Höhle. Es war nur ein kleines Licht. Aber es war seins. Und das von allen Eisbären des Nordpols, fand Emil. Weil nämlich jeder ein kleines Licht verdient hat.
Und in dieser Nacht war die dunkle Polarnacht ein ganz kleines bisschen heller. Emil kuschelte sich zwischen Mama und Papa Eisbär und träumte von all den hellen Lichtern und dem warmen Gefühl in seinem kleinen Eisbärherzen.
Ende
Kennst du schon meine Nikolaus Malgeschichte?


2. Der kleine Polarfuchs und der Weihnachtsstern
Polarfuchs Finn liebte die Sterne, die in der Weihnachtszeit am kalten Nordhimmel so hell leuchteten. Und deswegen hatte er sich etwas überlegt.
„Ich will den allerschönsten Stern finden“, sagte er in einer besonders schönen Polarnacht zu sich selbst. „Jawohl! Den hellsten von allen! Dann wird Weihnachten richtig toll.“
Also lief Finn los. Seine vier flinken Fuchsbeine trugen ihn geschwind über den Schnee, vorbei an gefrorenen Bächen, und immer weiter nach Norden.
Unterwegs traf er die Schneeeule Olga.
„Wohin so eilig?“, schuhute Olga.
„Ich suche den hellsten Stern!“, rief Finn ganz außer Atem.
Olga blinzelte weise.
„Der hellste Stern? Den kannst du nicht suchen, Finn.“
Finn verstand das nicht. „Wieso denn nicht?“, fragte er.
„Ach, das wirst du schon noch herausfinden! Darf ich dich begleiten?“, fragte die Schneeuele.
„Klar, komm mit!“, rief Finn und lief weiter.
Olga flog dicht über ihm und segelte lautlos durch die Nacht.
Bald darauf trafen sie Walross Willi, der auf einer Eisscholle döste.
„Hallo Olga! Hallo Finn! Du siehst müde aus, kleiner Polarfuchs“, brummte Willi und blinzelte aus einem verschlafenen Auge.
„Ja, weißt du, ich suche nämlich schon die ganze Nacht lang den hellsten Stern für Weihnachten!“, keuchte Finn und pustete weiße Atemwölkchen aus.
„Aha“, sagte Willi schläfrig. „Und dabei übersiehst du wohl all die schönen Sterne, die schon da sind, oder?“, sagte Willi langsam und zeigte mit einer Flosse nach oben.
Finn schaute hoch. Tatsächlich! Der Himmel war ja voll mit Sternen. Tausende, abertausende Sterne. Alle funkelten.
„Aber welcher ist jetzt bloß der richtige?“, fragte Finn und kratzte sich hinter seinem flauschigen Ohr.
Da schaute Robbe Ria aus dem eisigen Wasser, machte einen gewagten Sprung und setzte sich neben Finn und Schneeeule Olga und Walross Willi. Ria schnaubte ein bisschen Wasserdampf aus der Robbennase in die eisige Luft, der sich direkt in Eiskristalle verwandelte und kurz funkelte.
„Vielleicht ist es gar nicht wichtig, den allerhellsten Stern zu finden, lieber Finn“, sagte die Robbe leise. „Vielleicht ist es wichtiger, dass wir alle zusammen hier sitzen und die Sterne anschauen. Was meinst du?“
Finn dachte nach. Dann setzte er sich zu seinen Freunden. Olga, Willi und Ria. Sie alle schauten gemeinsam in den Sternenhimmel.
Und weißt du was? In diesem Moment leuchteten alle Sterne gleich hell, fand Finn. Wunderschön war das. Finn würde nicht mehr länger nach dem hellsten Stern suchen, denn er hatte etwas viel, viel Besseres gefunden.
Was das wohl war, fragst du dich? Das waren seine Freunde Olga, Willi und Ria. Mit denen wurde das Weihnachtsfest richtig toll. Ja, es war wohl das schönste Weihnachtsfest, das sich ein kleiner Polarfuchs wohl vorstellen konnte.
Ende
Kennst du schon meine Klanggeschichte für Weihnachten?


3. Pinguin Paula wartet auf Heiligabend
„Wann ist denn endlich, eeeendlich Heiligabend?“, quengelte Pinguin Paula zum hundertsten Mal.
Mama Pinguin seufzte. „In vier Tagen, Paula. Genau wie vor fünf Minuten auch schon.“
Paula rutschte ungeduldig auf ihrem Bauch über das Eis. Warten fand Paula einfach doof. Sehr doof. Warten war nämlich sooooo langweilig.
„Ich will aber JETZT Geschichten hören und zusammen singen! Und Fischplätzchen essen und vielleicht auch ein kleiiiines Geschenk“, brummelte Paula.
Papa Pinguin watschelte heran: „Paula, schau mal. Siehst du die kleine Robbe dort drüben?“
Paula schaute. Da war tatsächlich eine kleine Robbe, die allein auf einer Eisscholle saß.
„Die sieht traurig aus“, sagte Paula.
„Vielleicht wartet sie auch“, meinte Papa. „Aber ich glaube, sie wartet allein.“
Paula dachte nach. Dann watschelte sie zur Robbe hinüber.
„Hallo“, sagte Paula. „Ich bin Paula. Worauf wartest du?“
„Hey, ich bin Raul. Ich warte, dass meine Mama vom Fischen zurückkommt“, sagte Raul, die kleine Robbe. „Das dauert immer sooooooo lange.“
„Warten ist doof“, stimmte Paula zu.
„Ja“, sagte die Robbe. „….und so langweilig!“
Paula nickte. Aber dann hatte das Pinguinmädchen eine Idee.
„Soll ich dir eine Geschichte erzählen? Dann geht die Zeit schneller vorbei.“
Raul zuckte erst mit den Schultern, aber dann nickte er. Eine Pinguingeschichte konnte ja nicht so schlecht sein.
Also erzählte Paula das Märchen vom tapferen Pinguin, das ihre Oma ihr immer erzählte. Und dann fiel Raul ein, dass ihm sein Großonkel auch immer eine spannende Geschichte über eine mutige Robbenprinzessin vorlas und versuchte, Paula die Geschichte so gut es ohne das Märchenbuch eben ging, nachzuerzählen. Paula Pinguin war ganz begeistert von der Robbenprinzessin und Rauls Geschichte.
Und dann spielten Raul und Paula zusammen ein Spiel. Unter Wasser. Das können nur Robben und Pinguine spielen und es machte ihnen beiden sehr großen Spaß, Luftblasen unter Wasser zu blubbern. Danach spielten sie noch Eisbauchrutschen und sie lachten dabei so laut, dass es der ganze Südpol hören konnte. Vielleicht jedenfalls.
Als Paulas Mama rief, dass es Zeit fürs Abendessen war, war Paula ganz erstaunt.
„Was? Ist es schon so spät?“
Die Zeit war so schnell vergangen!
„Danke, Paula“, sagte die kleine Robbe Raul. „Das Warten war mit dir gemeinsam gar nicht mehr schlimm.“
Auf dem Heimweg dachte Paula nach. Vielleicht war Warten gar nicht so doof, wenn man dabei schöne Dinge machte. Geschichten erzählen. Spielen. Freunde treffen. Dann war das Warten sogar etwas richtig Feines!
Und als dann endlich, endlich der Heiligabend kam, freute sich Paula zwar sehr. Aber sie hatte auch gelernt: Die Wartezeit davor kann nämlich fast genauso schön sein!
Ende
Kennst du schon meine Geschichte „Stella ist still“?
Stella Pinguin findet heraus: Jeder ist gut, so wie er eben ist!


4. Rentier Rosa und das besondere Geschenk
Rentier Rosa hatte ein Problem. Ein Weihnachtsproblem.
„Was soll ich nur meiner Rentierherde schenken?“, überlegte sie laut.
Hase Hedi, die gerade vorbeigehoppelt kam, hörte sie. Und da Hase Hedi ein sehr neugieriger Hase war, wollte sie gern wissen: „Was denn für ein Geschenk?“
„Ein Weihnachtsgeschenk natürlich!“, erklärte Rosa. „Etwas ganz Besonderes. Etwas, das alle glücklich macht.“
„Ach so“, sagte Hedi und mümmelte an einem harten Wintergrashalm. „Na dann viel Glück!“
Rosa dachte nach. Vielleicht ein großer Tannenzapfen? Oder besonders weiches Moos? Oder ein paar Wiesenkräuter?
Aber mit diesen Geschenkideen war Rosa noch nicht zufrieden. Denn alle Rentiere bekamen zu Weihnachten immer Tannenzapfen, Moss oder Wiesenkräuter geschenkt. Rosa wollte in diesem Jahr etwas sehr besonderes verschenken. Etwas, das noch nie ein Rentier verschenkt hatte.
„Ich weiß!“, rief sie plötzlich. „Ich sammle die schönsten Steine!“
Den lieben langen Tag suchte Rentier Rosa Steiner. Hinter Bäumen und auf dem Wanderweg. Sie fand graue Steine, weiße Steine, sogar einen mit einem Glitzerstreifen. Kleine Steine, runde Steine, flache Steine.
Als sie abends zu ihrer Rentierherde zurückkam, war sie erschöpft. Die anderen Rentiere standen dicht an dich zusammen und erzählten Geschichten.
„Rosa! Komm doch zu uns!“, rief Rentier-Opa Rudolf.
„Ich kann nicht, ich muss noch mein Geschenk fertig machen…“, sagte Rosa und legte ihre Steine ordentlich aufeinander. „Außerdem bin ich soooo müde…“, gähnte sie.
Am nächsten Tag hatte sich Rosa noch etwas anderes überlegt: Zweige mit roten Beeren. Die würden bestimmt super zu den Steinen passen und allen gefallen! Also trabte Rosa wieder los, um Zweige mit roten Beeren zu sammeln.
Die anderen Rentiere riefen ihr hinterher: „Rosa, komm Schlitten fahren!“
„Später!“, rief Rosa zurück, denn sie hatte doch noch so viel mit ihren Geschenken zu tun.
Das ging nun jeden Tag so. Rosa suchte und sammelte und die Zeit wurde immer knapper, abends war sie müde und die anderen Rentiere wunderten sich sehr, dass Rosa gar keine Zeit für sie hatte.
Am Heiligabend war es dann aber endlich soweit. Rosa hatte ihr Geschenk auf den letzten Drücker fertig bekommen: Ein Haufen bunter Steine und schöner Zweige. Ganz müde trabte sie damit zu den anderen.
„Für euch!“, sagte sie stolz.
Die Rentiere schauten.
„Oh“, sagten sie höflich. „Danke, Rosa.“
Aber Rosa merkte: Sie wirkten nicht so begeistert, wie sie gehofft hatte.
Da kam der alte Opa Rudolf zu ihr.
„Rosa“, sagte er sanft, „Danke für Dein Geschenk, damit hast du dir viel Mühe gegeben. Aber weißt du, was uns am meisten gefehlt hat die letzten Tage?“
„Was denn?“, fragte Rosa kleinlaut.
„Du. Deine Geschichten. Dein Lachen. Deine Zeit mit uns.“
Rosa verstand. Sie hatte sich so sehr auf das allerschönste, außergewöhnlichste Rentier-Weihnachtsgeschenk konzentriert, dass sie ganz vergessen hatte, was wirklich wichtig war.
„Dann bleibe ich jetzt hier, bei euch“, sagte Rosa und kuschelte sich zu den anderen.
Und das war das allerschönste und beste Weihnachtsgeschenk, was es nur geben konnte.
Ende

Entdecke hier Wilma Wochenwurms wunderbare Weihnachtsgeschichte!

5. Schneehase Hannes baut einen Schneeberg
Der samtweiße Schneehase Hannes hatte eines Tages eine großartige Idee.
„Ich baue einen Schneeberg!“, verkündete er. „Den größten Schneeberg, den es je gab!“
Seine Schwester Hanna guckte skeptisch. „Bist du sicher? Das ist ganz schön viel Arbeit. Und ob das klappt…? Schließlich bist du nur ein kleiner Schneehase!“
„Ich schaffe das! Wirst schon sehen!“, sagte Hannes entschlossen.
Also fing er an. Er rollte Schnee zusammen. Schob ihn zu einem Haufen und klopfte ihn fest.
Nach einer Stunde hatte er einen kleinen Hügel.
„Das soll ein Berg sein?“, grinste Fuchs Fred, der gerade vorbeikam.
„Ist ja noch nicht fertig!“, sagte Hannes und wurde rot. Aber er machte weiter.
Am nächsten Tag stand Hannes ganz früh auf und schob schon in der Morgendämmerung den schweren Schnee zusammen, als Eichhörnchen Elli vorbeikam.
„Was machst du da, Hannes?“, fragte sie.
„Ich baue einen Schneeberg“, erklärte Hannes, der inzwischen ganz schön außer Atem war.
„Cool! Kann ich helfen?“
„Na klar!“, sagte Hannes und freue sich, dass Elli ihm half.
Zu zweit ging es schneller. Elli war gut darin, Schnee zu schieben. Hannes war gut darin, ihn festzuklopfen.
Am dritten Tag kam die Schneehasenschwester Hanna dazu und wunderte sich: Das sieht ja schon richtig toll aus! Darf ich viiiielleicht doch mitmachen?”
Und natürlich durfte sie.
Dann kam Reh Rita. Und Maus Mia. Und sogar die kleine Drossel Dora.
Jeder half ein bisschen. Manche brachten Schnee. Manche klopften. Manche machten die Seiten glatt.
Und nach einer Woche, du glaubst es kaum, stand er da: Der größte Schneeberg weit und breit!
„Der ist ja wunderschön!“, staunte Hannes.
„Den können wir von überall sehen!“, freute sich Elli.
„Juhu!“, jubelten die anderen.
Und dann merkten sie: Der Schneeberg war nicht nur schön anzuschauen. Man konnte von oben die tollste Aussicht genießen. Man konnte an der Seite rodeln. Man konnte sich dahinter vor dem Wind verstecken. Jeden Tag kamen die Tiere vorbei. Erzählten Geschichten. Spielten zusammen. Lachten miteinander.
Eines Abends saßen Hannes und seine Schwester Hanna oben auf dem Berg und schauten in den großen, weiten Winterhimmel.
„Weißt du was, Hanna?“, sagte der Schneehase zu seiner Schwester. „Ich wollte einfach nur einen großen Berg bauen.“
„Das stimmt“, sagte Hanna.
„Und jetzt ist er viel mehr. Er ist ein Ort, wo alle hinkommen. Wo wir zusammen sein können.“
Hanna nickte. „Du hattest eine wirklich schneehasig gute Idee, kleiner Bruder.“
Hannes lächelte. Manchmal werden aus kleinen Ideen große, wunderbare Dinge.
Vor allem dann, wenn alle zusammenhalten!
Ende
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Wie du diese Weihnachtsgeschichten im Kindergarten einsetzen kannst
Diese kurzen Weihnachtsgeschichten zum Vorlesen lassen sich vielseitig in den Kita-Alltag einbauen:
Im Morgenkreis: Die Geschichten zur Weihnachtszeit sind prima für den Start in den Tag. Sie dauern nur wenige Minuten und bringen eine ruhige, gemütliche Atmosphäre in die Gruppe. Du kannst nach dem Vorlesen mit den Kindern über die Themen sprechen: Wann musstest du auch mal warten? Hast du schon mal etwas mit jemandem geteilt?
Zur Entspannung: Nach bewegungsintensiven Aktivitäten helfen die Geschichten, wieder zur Ruhe zu kommen. Die sanften Erzählungen über Tiere im Schnee haben eine beruhigende Wirkung.
Als Ritual in der Adventszeit: Du kannst jeden Tag oder jede Woche eine neue Weihnachtsgeschichte vorlesen. So entsteht ein schönes Ritual, auf das sich die Kinder freuen können.
Vor dem Mittagsschlaf: Die Geschichten eignen sich auch wunderbar als Einschlafgeschichten für die Mittagsruhe in der Krippe oder im Kindergarten.
Als Gesprächsanlass: Die Themen der Geschichten – Geduld, Freundschaft, Teilen, eigene Ideen verwirklichen – bieten tolle Anknüpfungspunkte für Gespräche mit den Kindern über ihre eigenen Erfahrungen.
Mit Bewegung verbinden: Nach dem Vorlesen können die Kinder die Tiere nachahmen: Wie watschelt ein Pinguin? Wie springt ein Schneehase? Das macht Spaß und vertieft das Gehörte.
Als Grundlage fürs Malen: Die Kinder können ihre Lieblingsszene aus den Weihnachtsgeschichten malen. Oder sie gestalten ihre eigenen Eisbären, Polarfüchse und Pinguine.
Die Polartiere kennenlernen
Die Geschichten sind auch ein schöner Einstieg, um mit Kindern mehr über Tiere zu sprechen, die in kalten Regionen leben. Wo wohnen Eisbären eigentlich? Warum ist das Fell vom Polarfuchs so dick? Haben Pinguine kalte Füße?
Solche Fragen können die Neugier der Kinder wecken. Vielleicht möchtet ihr gemeinsam Bilder von echten Polartieren anschauen oder ein kleines Projekt zum Thema „Tiere im Winter“ starten?
Geschichten, die Kinder lieben und Erzieher*innen vertrauen

Diese Weihnachtsgeschichten für den Kindergarten wurden von mir – Susanne Bohne – mit über 10 Jahren Erfahrung als Kinderbuchautorin entwickelt. Meine Bücher wie „Wilma Wochenwurm erklärt: Virus & Co“ wurden sagenhafterweise bereits über 200.000 Mal verkauft und in 6 Sprachen übersetzt. Sie werden in tausenden Kindergärten, Kitas und Familien in Deutschland, Österreich und der Schweiz gelesen, weil sie authentisch sind, Kinder wirklich abholen und pädagogisch wertvoll bleiben, ohne kitschig zu werden. Das ist wirklich so „wurmstark“! Vielen, vielen Dank euch allen!

Kostenloser Download: Alle 5 kleine Weihnachtsgeschichten zum Ausdrucken

Du möchtest die kurzen Weihnachtsgeschichten ausdrucken und in deiner Kita-Mappe sammeln? Oder sie Eltern mitgeben? Hier kannst du alle fünf Geschichten zur Weihnachtszeit als PDF herunterladen – übersichtlich formatiert und bereit zum Vorlesen.
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Mehr Geschichten für Kinder mit Wilma Wochenwurm
Diese Weihnachtsgeschichten für den Kindergarten sind Teil einer größeren Sammlung von Kindergeschichten hier auf dem Blog. Wenn dir die Geschichten mit Eisbär Emil, Polarfuchs Finn und den anderen gefallen haben, findest du in meinem Shop WILMAS MATERIAL noch viel mehr Material für Kindergarten und Kita – von Mutmaus-Karten bis zu Kamishibai-Geschichten.
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Für mehr Selbstliebe! <3
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Ich wünsche dir und den Kindern eine wunderschöne Weihnachtszeit!
Herzliche Grüße,
Susanne
Hinweis: Weihnachtsgeschichten Kindergarten – Copyright Bild & Text: Susanne Bohne
Text & Illustration: Susanne Bohne, 2025
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