Wilma Wochenwurm Adventsgeschichte täglich jeden Tag Nr 5 von Susanne Bohne

Wilma Wochenwurms Fortsetzungs-Adventsgeschichte zum Vorlesen. Nr. 5 – mit Ausmalbild zum Nikolaus

Teil 1 steht hier
Teil 2 steht hier
Teil 3 steht hier
Teil 4 steht hier

„Strumpi. Das ist ekelhaft!“, Pieps rümpft den Schnabel und obwohl Wilma auch nicht gut findet, was die Stinkwanze da macht, hat sie doch Mitleid mit Strumpi. Schließlich konnte er wirklich noch nie Weihnachten und die Adventszeit mit den anderen feiern. Und wenn er im nächsten Jahr aus seiner Winterruhe zurückkehrt, dann erzählen ihm immer alle, wie wunderschön doch diese Zeit im Winter gewesen war. Dass man dann schon mal ein bisschen traurig und wütend werden kann, das leuchtet Wilma völlig ein.
Strumpi ist allerdings nicht nur ein bisschen wütend, sondern immer noch außer sich vor Wut. Er hüpft und flippt herum, versprüht seine Stinkwanzenmüffelei und hat sich noch kein Bisschen beruhigt.


Wurmschlaue Notiz von Susanne Bohne

Wurmschlaue Kurz-Notiz:

Wut ist ein völlig normales Gefühl.
Jeder darf mal wütend sein und ein kurzes Wut-Unwetter über sich hinwegziehen lassen.
Bewegung und Sport oder tiefes, ruhiges Atmen helfen, die Wut wieder loszuwerden.


Wut loswerden

„Strumpi!“, sagt Wilma. Gerade so laut, dass Strumpi Stinkwanze es hören kann. „Vielleicht kenne ich eine Lösung.“
Strumpi wird neugierig. Eine Lösung hört sich gut an. Er bleibt stehen und schaut Wilma völlig außer Atem an. Er pustet viele, viele weiße Atemwölkchen in die kalte Luft. Der arme Kerl ist ganz kaputt von seiner Wüterei.
„Hm?!“, sagt er.
„Also wenn ich mal so richtig sauer bin, dann zähle ich laaangsam bis Zehn. Und dann geht es eigentlich immer ein bisschen besser. Kommt, wir probieren das mal gemeinsam!“, ruft Wilma.
Und dann stehen alle auf der eisig kalten Wiese und beginnen zu zählen.
Wilma fängt an: „EINS…. ZWEI….DREI…VIER“
Strumpi stimmt erst bei der Zahl Vier noch sehr grummelig mit ein.
Zusammen pusten sie beim Zählen eine Menge Atemwölkchen in die Winterluft.

Zähl mit!

Zähl auch du mit!
FÜNF
SECHS
SIEBEN
ACHT
NEUN
ZEHN
Als sie bei Zehn angekommen sind, hat sich die Stinkwanzen-Miefluft verzogen und Strumpi ist nur noch ein ganz minibisschen wütend – und sehr erschöpft von seinem Wutanfall. Jetzt merkt er auch wieder, dass er eigentlich zuerst traurig war. Und das hat ihn dann irgendwie so zornig gemacht.

Er schnieft: „Ich möchte so gern mit euch Weihnachten feiern…!“
Dann gähnt er, denn eigentlich müsste er um diese Zeit ja längst seine Winterruhe halten.
Wilma und Pieps schauen sich an und können Strumpi gut verstehen.
„Ja, das wissen wir, Strumpi“, sagt Pieps und ihr fällt etwas ein.
„Morgen ist doch der Nikolaustag UND der 2. Advent! Strumpi! Bis morgen kannst du noch wach bleiben. Und vielleicht hast du einen Stiefel, den du auch vor Wilmas Tür stellen kannst. Vielleicht legt dir den Nikolaus was hinein?! Wie wäre das?“
„AU JA! So gerne! …aber ich habe keine Stiefel…“, antwortet Strumpi. „Nur alte Socken.“
„Das geht auch“, sagt Wilma. „Solange sie nicht so stinken wie du manchmal!“
Und dann müssen alle sehr lachen.

Am Abend hängen sie Strumpis Socken auf die Leine vor Wilma Wochenwurms Haus. Pieps und Wilma stellen ihre Stiefel vor die Tür. Und dann malen die drei Freunde noch ein schönes Bild für den Nikolaus.
Was Strumpi gemalt hat, das könnt ihr hier sehen.
Helft ihr ihm beim Ausmalen?

Nikolaus Socken bunt - von Susanne Bohne
(c) Susanne Bohne

Später liegen alle in ihren warmen Betten und träumen vom Nikolaus und von ihrer Freundschaft.
…und am nächsten Tag wird Wilma eine geheimnisvolle Botschaft erhalten. Aber davon weiß sie heute noch nichts…

…Fortsetzung folgt…

Ausmalbild Nikolaus Socken Stiefel
Wilma Wochenwurm

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