Woher kommt die Milch - Wilma Wochenwurm auf dem Bauernhof - Lerngeschichte und Freebie Ausmalbild Kuh

Woher kommt die Milch? Wilma Wochenwurm auf dem Bauernhof. (Freebie & Lerngeschichte)

Woher kommt die Milch? Eine Geschichte für Kinder in Kita und Kindergarten Von Wilma Wochenwurm

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3 Frühling - Kinderbuch - Für Kinder in Kindergarten und Grundschule - Susanne Bohne

Text & Illustration: Susanne Bohne
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Woher kommt die Milch? Wilma Wochenwurm auf dem Bauernhof.

von Susanne Bohne aus dem Buch „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3: Frühling“

Wilma packte eines Tages ihre kleine Wurmtasche und machte sich auf den Weg zu Berta. Berta war eine riesengroße Milchkuh. Wilma hatte sie neulich kennengelernt, als Berta den lieben langen Tag auf einer großen Wiese stand und nichts anderes tat, als Gras zu fressen und ganz, ganz, ganz lange zu kauen. 

Das hatte Wilma sehr beeindruckt, denn sie konnte gar nicht glauben, wie lange man auf einem Büschel Wiesengras herumkauen konnte. Berta konnte das. 

„Haaaallloooo!“, rief Wilma laut der Kuh Berta zu, denn sie war für den kleinen Wochenwurm ungefähr so groß wie ein Hochhaus. 
„Hui!“, sagte Berta und mampfte. „Du bist aber klein!“
„Stimmt! Ich bin ja auch ein Wurm. Und ich heiße Wilma. Was machst du hier auf der Wiese?“, hatte Wilma gefragt. 

Und dann erzählte Berta, dass sie auf dem Bauernhof, zusammen mit vielen anderen Kühen, wohnte, und dass sie es dort sehr gut hätte, weil sie jeden Tag über die Wiese spazieren durfte und viele gute Kräuter fraß. Andere Kühe auf anderen Bauernhöfen hatten es nicht so gut wie Berta, erzählte sie, weil sie den ganzen Tag in einem engen Stall stehen müssten. Berta aber hatte Glück mit ihrem Bauern und dem Bauernhof. 

„Möchtest du mich mal besuchen?“, fragte Berta. „Dann zeige ich dir alles!“

Wilma wollte gern und deswegen packte sie ihre Wurmtasche, um ein paar Tage auf Bertas Bauernhof zu verbringen.

Auf dem Bauernhof

Als Wilma ankam, staunte sie nicht schlecht. Der Bauernhof war riesig groß und überall liefen Tiere herum: Hühner, die laut gackerten, Gänse, die schnatterten, wollig-weiße Schafe, die blökten, rosafarbene Schweine, die im Matsch lagen und vor Vergnügen quiekten. Und dann sah Wilma Berta auf der Weide stehen.

„Haaallloooo, Berta! Hier bin ich!“, rief Wilma schon von Weitem. Und Berta freute sich sehr, Wilma wiederzusehen.  
„Na, dann kann es ja losgehen!“, sagte Berta und ließ Wilma auf ihr großes Horn krabbeln, damit sie von dort oben alles bestaunen konnte.

Wilma und Berta trabten über die große Weide und Berta zeigte ihr, welche Wiesenkräuter besonders saftig waren.

Milch

„Das gibt guuuute Milch!“, muhte Berta. 
„Milch? Aber die kommt doch aus der Tüte. Oder aus einer Flasche, die man im Laden kaufen kann!“, sagte Wilma. „Am liebsten trinke ich Kakao. Den macht man ja auch aus Milch und Schokopulver.“

Berta musste laut lachen. 

„Das stimmt. Kakao macht man aus Milch. Aber weißt du denn nicht, woher die Milch wirklich kommt?“„Nein. Woher denn?“, fragte Wilma.
„Na, dann steig mal ab. Ich zeig es dir!“, antwortete Berta.

Wilma kletterte von Bertas Kuhhorn auf die Wiese.

„Und jetzt?“, fragte Wilma.
„Krabbel mal unter mich!“, sagte Berta.

Und plötzlich sah Wilma Wochenwurm ein großes, rosafarbenes Etwas mit vier Dingern, die aussahen wie sehr große Strohhalme. 

Kühe werden gemolken

„Was ist das?“, fragte Wilma.
„Das ist mein Euter!“, antwortete Berta. „Aus meinem Euter kommt die Milch, die du im Laden kaufen kannst. Wenn wir ein Baby haben, ein Kälbchen, dann trinkt es seine Milch aus dem Euter.“
„Ehrlich?“, Wilma war sehr erstaunt.
„Ja, das stimmt wirklich!“, sagte Berta. „Wir Kühe werden jeden Abend und jeden Morgen gemolken. Das heißt, dass unsere Milch, die wir im Euter sammeln, aus den Zitzen, das sind die vier „Strohhalme“, wie du sie genannt hast, herausgedrückt wird.“
„Tut das weh?“, fragte Wilma etwas erschrocken. 
„Nein, überhaupt nicht!“, sagte Berta. „Komm mit, ich zeige dir, wie das funktioniert!“

Berta und Wilma liefen in den Stall, denn es war schon Abend geworden. Dort warteten alle anderen Kühe bereits darauf, gemolken zu werden.

„Früher hat der Bauer das selbst gemacht und uns mit seinen Händen gemolken. Heute macht das die Melkmaschine. Siehst du?“, erklärte Berta. 

Der Bauer stülpte vier große Dinger, die wie Becher aussahen über Bertas Zitzen und dann ging es auch schon los. Bertas Milch wurde in einen großen Bottich abgepumpt und Wilma staunte sehr, wie viel Milch in Bertas Euter war. Es war eine Menge! 

Was man aus Milch machen kann

„Aus meiner Milch kann man nicht nur Kakao machen. Käse und Butter werden zum Beispiel auch aus Milch gemacht. Wusstest du das?“, fragte Berta.

„Nein. Das wusste ich noch nicht. Aber jetzt!“, lachte Wilma und war ganz schön verblüfft. Sie war Berta sehr dankbar, dass  sie ihr gezeigt hat, woher die Milch wirklich kommt. Und Bertas Milch schmeckte ganz fantastisch. 

Danach verbrachte Wilma noch ein paar Tage mit Berta auf ihrem Bauernhof und versprach, sie ganz bald wieder zu besuchen. Denn auf einem Bauernhof kann man eine Menge Dinge lernen!


Die Geschichte „Woher kommt die Milch? Wilma Wochenwurm auf dem Bauernhof.“ findest du in meinem Buch „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3: Frühling“

Das Buch kannst du z.B. hier bestellen:

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 3: Frühling
Für Kinder ab 4 Jahren mit weiteren Lerngeschichten sowie Rätsel- und Ausmalbildern und Schwungübungen. 
ISBN: 9783748139010, 56 Seiten, farbig illustriert

AmazonThaliaBoD-Shop

Alle Infos zum Buch erhältst du hier:

Ausmalbild Freebie Woher kommt die Milch?

Ausmalbild aus dem Buch Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil3-Woher kommt die Milch-Malvorlage Kuh

Woher kommt die Milch – eine Geschichte für Kinder in Kita und Kindergarten

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